Bislang bedient der „Bankershuttle“, eine A318 von British Airways, die Strecke zwischen London City Airport (LCY) und New York (JFK), den jeweils nächsten Flughäfen bei den beiden wichtigsten Finanzzentren der Welt. Der Flieger muss jedoch stets in Shannon/Irland zum Tanken zwischenlanden, da die kurze Runway in LCY nur eine begrenzte Zuladung zulässt. Nun hat Bombardier mit einer CS100 gezeigt, dass der Direktflug möglich ist, zumindest in einer reinen Premium-Konfiguration mit 40 Sitzen.

Der London City Airport mitten in der Stadt verlangt neben besonderem fliegerischem Können treibstoffeffiziente und leise Antriebe. Nach einer Serie von Steilanflügen hob die CS100 mit der Registrierung C-GWYD an einem wolkigen Frühlingstag kurz vor Mittag in London zu ihrem Nonstop-Flug über den Atlantik ab und landete kurz nach sieben Uhr abends in New York. Bombardier hofft, die Steilanflugzulassung für die CS100 bald zu erhalten, die dann im Dienst von Swiss den Service von LCY aus aufnehmen soll. Die C Series-Familie wird exklusiv mit PW1500G-Triebwerken betrieben, an denen die MTU mit 17 Prozent beteiligt ist.