Bei der MTU in Perth stehen die Zeichen weiter auf Wachstum
Und das war erst der Anfang. Das On-Site-Geschäft in der Luftfahrt diente als Türöffner für neue Kunden. „Das Kunden-Feedback ist sehr gut“, sagt Schmid. „Daher werden wir auch am Standort in Perth die Kompetenzen kontinuierlich erweitern, damit sich die Instandhaltung von Luftfahrtantrieben als attraktives eigenständiges Geschäftsfeld etabliert.“ Die Zusammenarbeit mit CF34-Kunden soll daher intensiviert und der Service weiter ausgebaut werden. Auch die gegenseitige Unterstützung im MRO-Netzwerk, insbesondere durch die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg als erfahrener Partner, ist eine feste Größe. „Das Team in Perth bekommt die Unterstützung, die es braucht, um die nächste Wachstumsstufe zu erreichen“, sagt Schmid.
Dazu gehört auch die netzwerkweite Implementierung eines speziellen IT-Tools inklusive Kundenportals – eine professionelle Schnittstelle zum Kunden, um noch schneller auf dessen eingehen zu können. Ob Industriegasturbine oder Flugtriebwerk – für das mobile Team gilt die Devise: schnell, flexibel und zuverlässig zu handeln, wenn der Kunde nach Service verlangt. „Wir sind zwar noch ein kleiner Standort, aber wir legen ebenso größten Wert auf erstklassige Serviceleistungen“, betont Moerl.
Bei der MTU in Perth stehen die Zeichen also weiter auf Wachstum. Das CFM56-7-Triebwerk könnte das Angebot erweitern, die Kunden signalisieren Bedarf. „Australien ist ein attraktiver Markt, es wird viel geflogen“, sagt Schmid. Eine anhaltend hohe Nachfrage gibt es auch für IGT-Serviceleistungen. Das MTU-Team in Perth kann Einsätze auf dem gesamten australischen Kontinent verzeichnen, oft in abgelegenen Gegenden und unter extremen klimatischen Bedingungen.
Heute zählt das Team 18 Expert:innen, die für ihren Job brennen. Gemeinsam treiben sie den Ausbau mit viel Leidenschaft und Einsatz voran. Der besondere Spirit und die Vision, etwas Großes aufzubauen, gehen Hand in Hand mit dem Verständnis, Teil des globalen MTU-Service-Netzwerks und wichtiges Mitglied der MTU-Familie zu sein. Moerl bringt es auf den Punkt: „Wir ziehen alle an einem Strang.“