Die Pillars des Future Combat Air Systems im Überblick:
New Generation Fighter: Ein Kampfflugzeug der sechsten Generation, das die Vernetzung des Kampfflugzeugs mit unbemannten Komponenten ermöglicht und weiterentwickelte Schlüsseltechnologien nutzt – insbesondere im Bereich Elektronik und Sensoren.
New Generation Fighter Engine: Unter Führung des von der MTU und Safran gegründeten Gemeinschaftsunternehmen EUMET (European Military Engine Team) entwickeln die beiden Triebwerksspezialisten mit ihrem Hauptpartner ITP Aero das Triebwerk des Next Generation Fighters. Die MTU übernimmt Verantwortung in ihren Kernkompetenzen Hoch- und Niederdruckverdichter, Verdichterzwischengehäuse sowie für Teile der Regelungssysteme und ist federführend bei Aspekten der Triebwerksinstandhaltung.
Remote Carrier: Unbemannte Komponenten, die mit dem Kampfflugzeug interagieren und dieses bei der Aufklärung, der elektronischen Kampfführung und Wirkung unterstützen. Die unbemannten Komponenten verringern die Einsatzrisiken des Kampfflugzeugs und der Pilot:innen.
Air Combat Cloud: Ein geschütztes IT-System, welches das Kampfflugzeug und die unbemannten Komponenten für den Austausch von Informationen als digitales Backbone vernetzt. Durch seine offene Systemarchitektur können zudem bestehende Systeme (wie Eurofighter oder A400M), neue Systeme (wie die Eurodrohne) und andere Dimensionen (Land, See, Weltraum und Cyber) integriert werden.
Die weiteren Pillars beschäftigen sich mit den Themen Simulation(sumgebung), Sensorik und Tarnfähigkeit.