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aviation

Fly-by-hour-Agreement oder Time-and-Material-Agreement?

Shop Visits sind teuer. Instandhaltung und Reparatur der Triebwerke stellen einen großen Kostenfaktor für die Airlines dar. Maintenance-Unternehmen bieten daher verschiedene Servicemodelle an, die dem Kunden helfen, die Kosten überschaubar zu halten.

1 Min. Lesezeit veröffentlicht am: 01.05.2017

Fly-by-hour-Agreement

Bei den klassischen Fly-by-Hour-Angeboten bezahlen Kunden vom ersten Tag an einen Fixpreis für jede Flugstunde, dafür bekommen sie einen umfassenden Service – Ausbau, Instandsetzung und Einbau des Triebwerks, Bereitstellung eines Ersatztriebwerks, damit die Maschine weiterfliegen kann. Diese Flatrates sind vor allem bei den Betreibern neu entwickelter Flugzeuge und Triebwerke beliebt, denn sie decken außerplanmäßige Shop Visits und den Austausch von Teilen, so genannte Early-Removals, ab. Fly-by-hour-Pakete bieten die OEMs – Rolls-Royce, GE Aviation oder Pratt & Whitney – an und lassen dann die Arbeiten in ihren Netzwerk-Shops abwickeln. Auch Independent MRO-Provider wie MTU Maintenance offerieren Fly-by-Hour-Verträge.

Time-and-Material-Agreement

Eine Alternative, die vor allem von Airlines mit älteren Flugzeugflotten genutzt wird, sind Time-and-Material-Agreements. Sie garantieren einen vertraglich vereinbarten Höchstpreis für Wartungsarbeiten. Arbeitszeit und Material sind inklusive. Traditionell bieten diese Verträge vor allem Independent-MRO-Shops an, die nicht darauf angewiesen sind, teure Originalbauteile zu verwenden. Mittlerweile können Kunden aber auch Vereinbarungen mit OEMs treffen, die mit externen Anbietern kooperieren.

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