Unter hohem Zeitdruck
„Erstmals haben wir in unserer Ausbildung mit einer externen Agentur zusammengearbeitet“, sagt Falk Bader. Diese hat mit einer VR-Kamera Fotos im Shop aufgenommen und in einen 360°-Rundgang verpackt. Die Tour wird über eine VR-Brille am PC abgespielt – und schon taucht der Besucher ein in die virtuelle Welt der Triebwerksinstandsetzung. Für die VR-Brillen und weiteres Equipment haben die Auszubildenden Transportkoffer mit Schaumstoff verkleidet und so verkabelt, dass die Ladegeräte im Koffer aktiviert werden können, um die Akkus für die VR-Brillen zu laden.
Das Projekt war anspruchsvoll, der Zeitdruck groß. Falk Bader: „Wir hatten zu Beginn nicht geahnt, dass wir auf so viele Details achten müssen, um ein solches Projekt erfolgreich umsetzen zu können. Zum Ende wurde die Zeit zwar knapp, aber wir haben es geschafft!“. Das Ergebnis hat auch die Geschäftsführung der MTU Maintenance Hannover überzeugt. Die Auszubildenden ziehen positive Bilanz: „Wir hätten nicht gedacht, dass die Tour so realistisch wirkt. Ein richtig cooles Ergebnis.“