Kaum etwas macht den Wandel so deutlich, wie eine Reise zurück in die IT-Vergangenheit. Vor gar nicht allzu langer Zeit noch fungierte die Informationstechnik vor allem als eine Dienstleistung für die Unternehmensinfrastruktur. Mussten Bildschirme erneuert werden: Die IT-Fachkräfte kümmerten sich darum. Musste ein neues Netzwerk bereitgestellt werden: Die IT wusste es zu organisieren.

Heute, ein paar Jahre später nur, gehört die IT zu den nicht mehr wegzudenkenden Gestaltern des Unternehmens, die die Digitalisierung maßgeblich vorantreibt. Gerade in der Luftfahrtindustrie wird sichtbar, wie Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) die Türen öffnen – etwa für neue Level beim Automatisierungsgrad in der Produktion, für effizientere Prozesse in Entwicklung und Fertigung oder für kostengünstige und maßgeschneiderte Servicelösungen.

Bei der MTU Aero Engines spielen Big Data, KI und Heuristiken ihren Mehrwert im ganzen Unternehmen aus. Ob an der Fertigungslinie, am Prüfstand oder in der Instandhaltung: Die Erkenntnisse aus dem Betriebsleben fließen in die Entwicklung neuer Triebwerke ein – und machen sie nochmals robuster und vor allem effizienter.

Vor Jahren schon hat Deutschlands führender Triebwerkshersteller ein umfassendes „Digital Transformation Program“ aufgesetzt. Mittlerweile profitiert das Unternehmen enorm von einer Vielzahl an Digitalisierungsprojekten, die quer durch das Unternehmen aufgesetzt wurden. Doch anders als bei Produktentwickler:innen bringen Digitalexpert:innen ihre Unternehmen im Verborgenen voran. Denn zunächst einmal sind Bits und Bytes nur am Bildschirm sichtbar. Oder beim Blick hinter die Kulissen, wo Datenanalysen, selbstlernende Algorithmen und KI eine neue Ära in der Triebwerksentwicklung einläuten. Kurz: Immer dort, wo digitale und reale Welten aufeinandertreffen.

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