Zu Beginn wurden hunderte einzelne und überlappende Fotos des Triebwerks gemacht. Damit auch das Innenleben entsprechend digitalisiert werden konnte, demontierten die Techniker das T64 extra für das „Fotoshooting“.
Für das normale Auge ist hier ein Triebwerk nur schwer zu erkennen – aber tatsächlich sind in diesem Modell 2D-Fotografien des T64 aus allen erdenklichen Perspektiven eingebunden. Aus den kamerabasierten Daten des Triebwerks werden zunächst Punktwolken und anschließend auf deren Basis 3D-Polygonnetze von hoher Genauigkeit erstellt.
Noch etwas skelettartig erscheint das erste 3D-Modell, dass auf Basis der 3D-Polygonnetze durch die Grafiksoftware erstellt wurde. Durch Bereinigungen und die vereinfachte Darstellung können nun die Feinarbeiten am Modell beginnen.
Das im dritten Schritt vereinfachte und bereinigte 3D-Modell dient nun als Grundlage um Einzelheiten zu bearbeiten und das digitale Triebwerk so real wie möglich erscheinen zu lassen. In der Software wurden dazu zuvor extra Farben und Oberflächen angelegt, die dem realen T64 entsprechen.
Zum Schluss schwebt ein fertig modelliertes Triebwerk in der Animationssoftware. Dieser „Digitale Zwilling“ hat eine 360° 3D-Ansicht und dient nun als Grundlage der Erstellung einzelner Animationen. Diese können den Mechanikern Handlungsschritte an Bauteilen und Triebwerk besonders gut veranschaulichen.
Erster Schritt:
Die 2D-Fotos des „echten“ Triebwerks bilden die Grundlage für die weiteren Digitalisierungsschritte.
Zweiter Schritt:
Für die Virtual Reality ist die Photogrammetrie ein äußerst wichtiges Tool. Auf Basis dieses Verfahrens können dann erste, real wirkende 3D-Modelle erstellt werden.
Dritter Schritt:
Im ersten erstellten digitalen Modell sind die Konturen geglättet, die Farben herausgenommen.
Vierter Schritt:
Ein Ausschnitt des Programms zeigt, welche Vielfalt an Oberflächen und Farben dem digitalen Triebwerk zugeordnet werden kann.
Digitaler Zwilling:
Aus diesem virtuellen T64 werden nun Animationen erstellt.