Im ersten Schritt müsse man aber wie bei der Wasserstoffverbrennung genauer verstehen, welche Tröpfchengröße, welche Tröpfchenverteilung und welche Temperaturunterschiede in welchen Flughöhen welche Klimawirkung verursachen, so der Ingenieur. „Vielleicht können wir die Brennstoffzelle sogar so auslegen, dass gar kein schädlicher Wasseranteil mehr entsteht“, sagt Law. Ob das funktioniert, sei noch offen, „aber wir wissen, dass wir ein gewisses Beeinflussungsvermögen der Wasseremissionen haben.“ Neben solchen technischen Lösungen bestehen darüber hinaus aber noch andere Methoden, um die möglichen Auswirkungen von Wasserdampf zu minimieren. DLR-Mann Sausen geht davon aus, dass man wie für konventionelle Triebwerke auch für Wasserstoffantriebe klimafreundliche Flugrouten planen kann. „Wir müssen ganz einfach alle Register ziehen, die unseren Klimafußabdruck verkleinern“, sagt Innovationsmanager Fabian Donus: „Das betrifft natürlich auch konventionelle Triebwerke – eine noch kraftstoffsparende Variante des GTF-Antriebes ist längst in Arbeit“.